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Neuer LoK der "Helfer auf vier Pfoten"
in Baden-Württemberg: Helge Weiss – ein Hundefreund…
Das spürt jeder Hund, der einmal Helge Weiss begegnet ist. Immer ein besonderes Leckerchen parat, die Hundesprache beherrschend, egal ob der entgegenlaufende, wüst bellende Hund ein Dackel oder ein Bernhardiner ist. Mitunter wird seine Golden Retriever Hündin „Helloween“ schon mal eifersüchtig, wenn ein Fremdling zu nah an ihr Herrchen heran tritt. Doch da gibt es kein Pardon von Helge. Das weiß „Helloween“ genau. Herrchen mag auch andere Hunde und hat viel Verständnis für das Miteinander der Spezies Mensch und Hund.
Das wusste auch Cornelia Schwesinger, die Helge nicht lange für den Dienst bei den „Helfern auf vier Pfoten“ überreden musste. Dafür hat er mit „Helloween“ die Begleithundeprüfung bestens abgelegt, tägliche Übungseinheiten absolviert und zu guter Letzt den Eignungstest für den Einsatz bei den Helfern auf vier Pfoten im Oktober 2008 erfolgreich bestanden. Denn nur ein gut erzogener und vor allem gut sozialisierter, alltagstauglicher Hund kann ein „Helfer“ werden!
Helge Weiss mit seiner Golden Retriever Hündin
Seither trifft man ihn im Einsatz im Schwäbischen in Kindergärten und Schulen zusammen mit seinen ortsansässigen Helferteams Conny Schwesinger mit „Cara“ & „Belinda“, den beiden Berner Sennenhündinnen, und Silke Schlichter mit „Akira“, der Labradorhündin. Verständnis muss auch seine Familie für sein zum Teil zeitaufwendiges Ehrenamt haben.
Ganz besonders freut es dann aber seine zwölfjährige Tochter, wenn ihr Papa mit Familienmitglied Helloween zum Einsatz in ihre Schule St. Klara in Rottenburg kommt. Und auch der siebenjährige Junior Weiss war begeistert, als sein Papa mit den Helfern auf vier Pfoten im Kindergarten in Wachendorf anrückte.
Wir freuen uns sehr, dass Helge Weiss nun die beiden lokalen Koordinatoren (LoK) in Baden-Württemberg, Rita Blessing-Großholz und Andrea Manthey, zukünftig als weiteren LoK unterstützen wird.
Prüfungsteil
Doch was ist bzw. macht ein LoK?
Ein LoK der Helfer auf vier Pfoten ist Ansprechpartner für die Organisatoren der Aktion (Verband des Deutschen Hundewesens-VDH, Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine-DVG und Royal Canin), für interessierte Hundehalter, für Einrichtungen sowie für die geprüften Teams. Er organisiert Info-Veranstaltungen und Verhaltens- und Eignungstests für neue Teams. Die Durchführung der Besuchsdienste in Kindergärten und Schulen wird ebenso von den LoKs koordiniert ebenso wie die Einsätze der Teams. Helge Weiss übernimmt nun die Aufgabe des LoKs in der schwäbischen Region und wird dort hoffentlich viele neue Teams für den Einsatz bei den Helfern auf vier Pfoten gewinnen. Dabei wird er von den beiden erfahrenen Helfer-Teams Conny Schwesinger und Silke Schlichter unterstützt.
Wer Interesse an der Teilnahme der Helfer auf vier Pfoten hat, kann sich bei den LoK oder unter www.helfer-auf-vier-pfoten.de melden:
Adressenverzeichnis
"Wann kommen wir wieder hierher?"
„Papa, ich will einen Hund!“, das ist der Wunsch vieler Kinder und diesen Wunsch äußerten auch einige der Schüler der Grundschule Reichenbach. Die zweite Klasse war mit ihrer Lehrerin Miriam Ziegler und einigen Eltern zu Besuch bei den Hundefreunden Friesenheim.
Dort haben die Kinder erfahren, welche Verantwortung man für einen Hund übernehmen muss. Spazieren gehen, spielen, erziehen, füttern und pflegen – der tägliche Zeitaufwand für den vierbeinigen Freund ist groß. Die lokalen Koordinatoren der Helfer auf vier Pfoten, Rita Blessing Großholz und Andrea Manthey, erklärten den Kindern die wichtigsten Regeln im richtigen Umgang mit dem Hund wie z.B.: „Niemals einen Hund streicheln, ohne vorher den Besitzer zu fragen“ oder „Schau einem Hund nicht in die Augen - er könnte das als Angriff verstehen“.
Der Holländische Schäferhund „Glenmore“ und der Labrador „Anjo“, beides speziell geprüfte Hunde für den Einsatz bei Schulen als „Helfer auf vier Pfoten“, wurden von den Kindern gestreichelt, gefüttert und gebürstet. So lernten die Kinder praxisnah, wie sie sich gegenüber Hunden zu verhalten haben. Die Zweitklässler waren auf den Besuch bei den Hundefreunden bestens vorbereitet: wie aus der Pistole geschossen konnten sie viele Hunderassen aufzählen und kannten auch die verschiedenen Hundeberufe wie Polizeihund, Rettungshund oder Blindenführhund. Anschließend war eine Schmuserunde angesagt: die jüngsten Vierbeiner aus der Welpenspielgruppe von Peter Bartloff und Manfred Horn genossen die Streicheleinheiten der vielen Kinderhände. Die Trainingsgruppe unter der Leitung von Ausbilderin Friedhilde Kornmeier führte den Kindern die Vielfalt des Hundesports vor: Hunde jeder Rasse und Größe flitzten durch den Tunnel, sprangen über die Hürden oder rannten um die Slalomstangen.
Der Holländische Schäferhund Glenmore genießt die Streicheleinheiten der Kinder
Man sah den Hunden regelrecht an, dass ihnen die abwechslungsreichen Übungsstunden viel Spaß macht. Die Schüler durften mit der Labradorhündin „Meggi“ und der Golden Retrieverhündin „Georgia“ die Hindernisbahn entlang rennen. Doch es ist ein langer und zeitaufwendiger Weg, bis ein Hund fertig ausgebildet ist. So sahen die Schüler verschiedene Hunde bei der Gehorsamsausbildung: Claudia Schulze zeigte mit ihrem Schäferhund „Cappo“ die spielerische Ausbildung eines Junghundes. Doris Kiefer und ihre Dobermannhündin „Velicitas“, die vor kurzem ihre erste Prüfung absolviert haben, und der amtierende Deutsche Meister Yannick Kayser mit seiner Mailnois-Hündin „Indy“ führten den Kindern die verschiedenen Aufgaben der Gebrauchshunde vor: Fuss, Sitz, Platz, Steh – alle Übungen wurden von den vierbeinigen Team-Partner korrekt ausgeführt.
Schutzhund „Glenmore“, der zuvor noch die Streicheleinheiten der Kinder genoss, konnte beweisen, dass er auch mutig genug ist, einen „Verbrecher“ zu finden und zu stellen: er verbellte den Schutzdiensthelfer Yannick Kayser und verhinderte dessen Flucht erfolgreich. So eine Schulstunde auf dem Hundeplatz ist nicht nur spannend und aufregend sondern macht auch Hunger und Durst: der Friesenheimer Hundesportverein hatte die Kinder zu Brezeln und Getränken eingeladen bevor die Schüler sich mit einem lauten „Danke-Schön“ verabschiedeten. „Wann kommen wir wieder hierher?“ fragten die Kinder ihre Lehrerin bevor sie sich auf den Nachhauseweg machten.
Weitere Infos zu den „Helfer auf vier Pfoten“: » www.helfer-auf-vier-pfoten.de
Gemeinsames Obedience-Training im LV
Bei herrlichem Wetter fand am 23. August 2009 der diesjährige gemeinsame Obedience-Trainingstag des Landesverbandes BW im HSZ Emmendingen statt.
Fast 50 Teilnehmer aus 14 Vereinen hatten sich hierzu angemeldet.
Unter der fachkundigen Anleitung von 5 Obedience-Trainern des HSZ Emmendingen wurde den Teilnehmer ein Einblick in diese Sportart gezeigt und die aktiven Teilnehmer konnten an 4 Stationen diverse Übungen erarbeiten und Probleme besprechen. Leistungsrichterin Sabine Mac Nelly übernahm die Hundesportler, die noch nie etwas mit Obedience zu tun hatten, und erklärte die einzelnen Übungen, und worauf es dabei ankommt.
Die große Teilnehmerzahl zeigt, dass das Interesse an dieser Sportart sehr groß ist, meinte Walter Lichtenstein ( 1. Vorsitzender Landesverband BW ) Der nächste gemeinsame Trainingstag findet im Frühjahr 2010 – voraussichtlich in Freistett – statt. Ich würde mich freuen, wenn wieder genauso viele Interessierte daran teilnehmen würden.
Isolde Mennecke
Obfrau für Obedience - Landesverband Baden-Württemberg
1. Begleithundeprüfung
der Hundesport-Trainingsgemeinschaft Filder Mitglied im DVG e.V.
Am 7. Juni 2009 fand die erste Begleithundeprüfung des neu gegründeten Vereins statt.
Bei trockenem Wetter konnten wir Sabine MacNelly als unsere Richterin begrüßen.
7 Teams legten die komplette Begleithundeprüfung bestehend aus Sachkundeprüfung, Laufschema und Verkehrsteil, 2 Mitglieder legten die Sachkundeprüfung ab.
Die Aufregung stand vielen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, obwohl Sabine mit ihrer ruhigen souveränen Art versuchte, diese zu nehmen.
Die Theorieprüfung hatten alle mit Erfolg abgelegt. Am Ende konnten 4 der 7 Teams, die die komplette Prüfung absolvierten, mit einem "bestanden" den Platz verlassen. Herzlichen Glückwunsch!
Für 3 Teams reichte es leider nicht. Es war einfach nicht ganz ihr Tag. Da nicht viel am Gelingen fehlte, wird bei der nächsten Prüfung sicher auch hier das Bestehen möglich sein.
Wir möchten Sabine recht herzlich für das angenehme Prüfungsklima und ihre gute Richtertätigkeit danken.
Foto: Heiko Zahner
Bericht. Dagmar Zahner
SKN-Fortbildungs Seminar 12.12.2009
Seminar für Interessierte Hundeführer und zur Verlängerung des VDH-SKN beim MV Donaueschingen
Am 12.12,2009 lud der Landesverband Baden-Württemberg die Übungsleiter der Vereine zu einem VDH-SKN Seminar ein.
24 Interessierte fanden den Weg zum Donaueschinger Vereinsheim.
Der Referentin Frau Gisela Rothe gelang es, die Teilnehmer für die Themen:
- Sie haben keine 2.Chance für den Erstkontakt mit einem umbenannten Hund
- Dominanztheorien auf dem Prüfstand
- Dominanz – Realität oder falsch verstandene Wissenschaft
- Entwicklung von Stereotypen Verhaltensmustern
Praktische Übungen und anschauliche Beispiele rundeten das gelungene Seminar ab. Nach 5,5 Stunden fuhren die Teilnehmer müde aber mit vielen neuen Denkanstössen wieder nach Hause.
Der Seminarleiter Peter Sauter bedankt sich hiermit noch einmal beim MV Donaueschingen für die gute Bewirtung und bei allen Seminarsteilnehmern sowie bei Gisela Rothe für den Überzeugenden Vortrag.
SKN-Fortbildungs Seminar 12.12.2009
Der LV-Baden - Württemberg bietet ein beim DVG angemeldetes Seminar für Übungsleiter ( Spartenübergreifend )an.
Dieses Seminar dient zum Erhalt und zur Verlängerung des VDH – SKN. Selbstverständlich können auch Hundeführer an diesem Seminar teilnehmen, die keinen SKN haben.
Datum: Samstag den 12.12.2009
Ort: MV Donaueschingen
Beginn: 10:oo Uhr
Seminargebühr: 35,- Euro Themenunterlagen sind im Preis inbegriffen.
» Ausschreibung & Anmeldung [58 KB]
Der DVG-LV BW ermittelt den Landessieger VPG 2010
Durch die terminliche Verschiebung der DVG-Bundessiegerprüfung in den April eines Jahres, wurden die Landesverbände gebeten ihre Landessiegerprüfungen ebenfall so zu terminieren, dass die Landesmeister und Zweitplatzierten noch im Vorjahr ermittelt werden.
Und so fand am 01.11.2009 eine zweite Landessiegerprüfung beim MV Willstätt dieses Jahr statt.
Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer und Funktionäre begrüßte der 1. Vorsitzende des DVG-Landesverbands Baden-Württemberg Walter Lichtenstein die anwesenden Hundeführer, den Leistungsrichterobmann Peter Hüttlin der die Prüfungsleitung übernommen hatte, sowie Leistungsrichterobmann Franz-Josef Schwan vom DVG-LV Saarland, der bereits am Samstag angereist war, um diese Landessiegerprüfung zu richten.
Nach der Startauslosung und der ID-Kontrolle, ging es hinaus ins Fährtengelände. Da ausreichend Fährtengelände um das Vereinsheim zur Verfügung stand, konnte man zu Fuß dorthin gelangen. Der Weg lohnte sich, denn man konnte tolle Leistungen bewundern. Franz-Josef Schwan vergab einmal 100 Punkte für Elisabeth Kühn und „Aruna von der Keltenburg“. 97 Punkte für Lisa Benitz mit „Daria vom Drachenherz“. Beide Teams vom MV Singen. 96 Punkte für Dieter Jäkel und „Arkon von der Steinteichmühle“ vom MV Honau, 95 Punkte für Rolf Haberbusch und „Flink vom Further Moor“ und 72 Punkte für Christine Moser und „Elio von Heliopolis“. Beide Teams vom MV Brombach.
Danach ging es zurück zum Vereinsgelände des MV Willstätt, auf dem die Prüfung fortgesetzt wurde. Die beste Arbeit in Abteilung B zeigten Lisa Benitz und “Daria vom Drachenherz“ mit 92 Punkten.
Die Spannung stieg vor dem abschließenden Schutzdienst, denn mindestens drei Teams hatten noch die Aussicht auf die ersten beiden Plätze und somit als Teilnehmer zur DVG-Bundessiegerprüfung 2010 zu fahren.
Der beste Schutzdienst wurde von Rolf Haberbusch und „Flink vom Further Moor“ mit 96 Punkten gezeigt.
Landessiegerin wurde Lisa Benitz und „Daria vom Drachenherz“ mit 284 Pkt. (97-92-95).
Den zweiten Platz belegte Rolf Haberbusch und „Flink vom Further Moor“ mit 282 Pkt. (95-91-96).
Bei der anschließenden Siegerehrung fand Leistungsrichter Franz-Josef Schwan nur lobende Worte für den ausrichtenden MV Willstätt unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Bernhard Schneider für die gelungene Veranstaltung sowie für den Fährtenleger und Schutzdiensthelfer im 1. Teil Heiko Hertrich und den Schutzdiensthelfer im 2. Teil Yannick Kayser für ihre hervorragende geleistete Arbeit.
Walter Lichtenstein und Peter Hüttlin konnten sich den lobenden Worten nur anschließen.
Von Links nach rechts:
Dieter Jäkel, Rolf Haberbusch, Lisa Benitz, Elisabeth Kühn, Yannick Kayser, Heiko Hertrich
Text und Bild: Dieter Jäkel
Die Sensation perfekt gemacht
Yannick Kayser vom MV Friesenheim wird Deutscher Meister im Schutzhundesport des größten Hundesportverbandes Deutschlands, dem dhv.
Auf der Großveranstaltung des dhv, dem Dachverband der hundesporttreibenden Verbände in Deutschland, trafen sich vom 25. – 27. 09 die besten Schutzhundesportler aus den sieben Mitgliedsverbänden in Großaitingen (Bayern) um den Deutschen Meister zu ermitteln. Über 80 Teams gingen an den Start und mit der Losnummer 35 musste Yannick Kayser mit seiner vierjährigen Malinois Hündin Indy vom Further Moor gleich am Freitag zur Fährtenarbeit antreten. Auf schwerem Gelände lieferte das Team eine vorzügliche Arbeit ab und erkämpfte sich 98 von möglichen 100 Punkten.
Das Ehepaar Theo Sporrer und Petra Sporrer, zwei Top-Favoriten im Schutzhundesport und mehrmalige Deutsche Meister im dhv, hatten mit 292 Punkten und 288 Punkten im Verlauf der Veranstaltung die Messlatte sehr hoch gelegt. Bis zum Sonntagmittag konnte kein Team eines dieser Ergebnisse überbieten.
Um 13 Uhr betrat Yannick Kayser mit seiner Hündin das Stadion, um die Gehorsamsübungen zu präsentieren. Der Hundeführer glänzte durch eine technisch exakte Vorführung seiner arbeitsfreudigen Hündin. Die Richter belohnten das Team mit 97 Punkten. Auch in der letzten Abteilung, dem Schutzdienst, glänzte das Team. Für fast alle Übungen vergaben die Richter das Prädikat vorzüglich für eine druckvolle und selbstsichere Arbeit der Hündin und am Ende 97 Punkten. In der Gesamtabrechnung waren es ebenfalls 292 Punkte, aber ein Punkt mehr im Schutzdienst, bedeutete den 1. Platz und damit den Deutschen Meistertitel.
Plauschturnier beim GHV Brombach
Bei herrlichem Sommerwetter konnte der Gebrauchshundeverein Brombach sein diesjähriges Plauschturnier ausrichten. 20 zwei- und vierbeinige Teams kämpften um den Elfriede-Berger-Gedächtnis-Pokal. Geschicklichkeit und Schnelligkeit von Frauchen, Herrchen und Hund waren gefragt. Bertrand Moser hat im Alleingang 5 Disziplinen ausgeheckt, die den Teilnehmern und Zuschauern einen fröhlichen Sonntag bescherten:
Beim Sackhüpfen über eine kurze Distanz staunte mancher Hund über das ungewohnte Gehverhalten seines Führers, der eine oder andere wollte sogar sein Herrchen von diesem Sack befreien, was beim Vorwärtskommen eher hinderlich war.
Auch bei der zweiten Disziplin war das korrekte Fußlaufen ein Wunschtraum: Frauchen und Herrchen hatten zwar einen Schirm in der Hand, der bei dieser Sonneneinstrahlung ein guter Schattenspender war, aber daran baumelten auf Nasenhöhe niedliche halbe Wienerle hin und her, die man sich ganz einfach einverleiben konnte. Mancher Hundeführer wünschte sich da einen Teleskop-Arm….
Beim dritten Durchgang waren Muckis gefragt, denn, wie bekomme ich meinen Hund in den Schubkarren? Das war die Frage. Beim kleinen Westie war das kein Problem, aber beim Rottweiler oder Kangal musste schon kräftig mitgeholfen werden, damit der Hund auch drin blieb auf der Fahrt um die Hütchen.
Mit dieser Übung hatten sich alle das Mittagessen vom Grill und das Salatbüffet verdient.
Am Nachmittag ging es zuerst etwas gemächlicher weiter: Hund machte Platz, Führer schoss mit Darts auf wassergefüllte Ballons an einer Zielscheibe.
Die letzte Disziplin war wie jedes Jahr der große Parcours, wo es darum ging, die Hindernisse fehlerfrei in möglichst kurzer Zeit zu überwinden.
Vor der Siegerehrung bedankte sich der 1. Vorstand Hans Reinacher bei allen Teilnehmern für ihr faires Verhalten, bei Bertrand Moser für die Organisation des Turniers und die gelungenen Übungen und bei allen anderen Helfern, Salat- und Kuchenspendern.
Die Siegerehrung selbst wurde durch die Aufzählung der Platzierungen von rückwärts enorm spannend. Zum Schluss stand nur noch eine Hundeführerin im Kreis:
Christine Moser und Schäferhündin Tiffany durften den Pokal dieses Jahr stolz in Empfang nehmen.
Herzlichen Glückwunsch!
Toller Erfolg für die Hundeführer LV BW auf der DM
Mit sagenhaften 291 Punkten erkämpft sich Jannick Kayser vom MV Friesenheim im Landesverband Baden-Württemberg mit seiner Malinois Hündin Indy vom Further Moor auf der Bundessiegerprüfung am 28. 08 bis 30.08.2009 in Rheine den Deutschen Meistertitel im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportverbände (DVG).
Rolf Haberbusch mit Flink vom Further Moor
Gleich am ersten Wettkampftag mussten die Hundeführer des Landesverbandes Baden-Württemberg Yannick Kayser und Rolf Haberbusch aus Friesenheim und Brombach in den Abteilungen "B" und "C" an den Start gehen. Rolf Haberbusch mit Flink vom Further Moor, der die Losnummer 10 gezogen hatte, legte mit 92 Punkten in Abt. "B" und 94 Punkten in Abt. "C" ein tolles Ergebnis vor. Leider war der Rüde am Sonntagmittag etwas unkonzentriert auf der Fährte und so standen am Ende nur 85 Punkten auf den Richterblättern. Die kleine Enttäuschung war aber schnell verflogen, denn mit einem Gesamtergebnis von 271 Punkten und dem Prädikat "Sehr Gut" ist Rolf Haberbusch mit Flink vom Further Moor für das DVG-Team qualifiziert
Yannick Kayser mit Indy vom Further Moor
Yannick Kayser hatte am Freitag die Losnummer 22 gezogen und ging somit eine 6er-Gruppe später an den Start. Selbst wolkenbruchartige Regenschauer konnten das Team nicht aus der Konzentration bringen, eine vorzügliche Arbeit mit 97 Punkten in Abt. "B" wurde abgeliefert. In Abt. "C" zeigte sich die Hündin sehr führig und selbstbewusst. 96 Punkte, ebenfalls ein vorzüglich, wurde von beiden Leistungsrichtern für diese tadellose Arbeit vergeben. Am Sonntagmorgen war die Nervosität und Anspannung auf dem Höhepunkt. Nach kurzer Fahrt ins Fährtengelände zog Yannick die erste Fährte in der Fährtengruppe aus dem Lostopf. Auf der Fährte lieferte die Hündin eine fast perfekte Arbeit ab. Mit tiefer Nase und gleichmäßigem Tempo wurde die Fährte ausgearbeitet. Ein kurzes Vergewissern der Hündin am zweiten Winkel und ein kleiner Stocker auf dem letzten Fährtenschenkel war alles was man bemängeln konnte. So sahen es auch die beiden Leistungsrichter und vergaben 98 Punkte, ein Vorzüglich.
Yannick Kayser mit Indy vom Further Moor vom MV Friesenheim aus dem Landesverband Baden-Württemberg ist Deutscher Meister
Mannschaftsführer Dieter Jäkel gratulierte beiden Hundeführern zu diesem tollen Erfolg und zur Qualifikation ins DVG-Team und wünschte beiden den gleichen oder mehr Erfolg bei der dhv-Deutschen Meisterschaft IPO am 25.09. - 27.09. 2009 in Großaitingen (Bayern).
Der Landesverband Baden-Württemberg ist stolz auf dieses Ergebnis im VPG/IPO Hundesport und es wäre wünschenswert wenn dieser Erfolg für viele Hundeführer ein Ansporn ist ebenfalls auf einer DVG-Deutschen Meisterschaft zu starten.
Die nächste Change sich für die DVG-Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren ist der 01.11.2009 bei der Landesmeisterschaft VPG/IPO in Willstätt.
Zur Landesmeisterschaft VPG/IPO qualifiziert sich ein Team mit mindestens 70-80-85 Punkten und TSB“a“ bei einer VPG/IPO III Prüfung im DVG. Die Prüfung muss nach der letzten und bis zum Meldeschluss der kommenden Landesmeisterschaft VPG/IPO stattgefunden haben. Dieses Jahr zählt das Ergebnis bei der Landesmeisterschaft VPG/IPO in Honau, wegen des kurzen Zeitraumes, mit zur Qualifikation.
Warum eine zweite Landesmeisterschaft VPG/IPO in 2009 stattfindet, hat den Grund, dass die DVG-Deutsche Meisterschaft und dhv-Deutsche Meisterschaft auf April und Mai verschoben wurden. Grund dafür ist wiederum der Qualifikationsweg zur FCI-Weltmeisterschaft.
Landesmeisterschaft - DVG-Deutsche Meisterschaft - dhv- Deutsche Meisterschaft - VDH-Deutsche Meisterschaft - FCI-Weltweisterschaft.
Die Sichtungsprüfungen entfallen.
DVG Jugendsportfest 2009 in Urexweiler
Sina Hurst mit Lines
Als einzige Starterin des Landesverbandes Baden-Württemberg hat Sina Hurst vom MV Friesenheim im 2000 Meter Geländelauf mit ihrem Lines in der Alterklasse W11 den 2. Platz belegt. Zu diesem Ergebnis gratulierte der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg, Walter Lichtenstein der Starterin recht herzlich und meinte, dass dies ein Klasse Ergebnis für Sina und den LV – BW ist.
Sina Hurst macht seit 4 Jahren mit Ihrem Mischlingshund Lines Turnierhundesport ( Geländelauf ). Sie war auch Teilnehmerin bei der Jugendmeisterschaft 2007 in Arnoldsweiler ( Platz 6 ) und bei der BSP – THS 2008 in Zahrensdorf, wo sie den 4. Platz belegte.
Walter Lichtenstein wünscht Sina Hurst mit ihrem Lines weiterhin viel Erfolg.
Walter Lichtenstein
1. Vorsitzender
DVG Landesverband BW
Deutschland vor Österreich und der Schweiz
Beim diesjährigen Finale des Agility-Welt-Cups erreichte die Deutsche Mannschaft den ersten Platz vor den Mannschaften aus Österreich und der Schweiz.
Das Hundesportzentrum war bereits zum 11. Mal Austragungsort für dieses im Agilitysport sehr angesehene Turnier. Ursprünglich wurde dieser Cup von der Redaktion der Zeitschrift „Agility-Welt“ ins Leben gerufen und gesponsert, woher auch der Name kommt. Nachdem sich der Sponsor zurückgezogen hatte, beschlossen die teilnehmenden Nationen, die liebgewordene Tradition in eigener Regie fortzuführen. In Harry MacNelly, der viele Jahre 1. Vorsitzender des Hundesportzentrums Emmendingen war, fand man einen geeigneten Organisator. Er bemüht sich um die Organisation der Qualifikationsläufe in Deutschland, koordiniert die Abläufe mit den teilnehmenden Ländern, er fand in der Firma Happy Dog einen neuen Sponsor und und und. Über den Ablauf des Finales und das Reglement für den Cup entscheidet ein Komitee, das aus den teilnehmenden Nationen gebildet wird. Die Hochrangigkeit dieses Turniers zeigt sich auch darin, dass ein großer Teil der Starter für die Teilnahme an der FCI-Agility-Weltmeisterschaft (FCI = Fédération Cynologique Internationale, Weltorganisation der Kynologie) am 17. bis 20.09.2009 in Dornbirn (Österreich) qualifiziert ist. Die Leistungsrichter werden so gewählt, dass immer mindestens einer diese Weltmeisterschaft richtet oder gerichtet hat. In diesem Jahr kamen neben den Sportlern aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland auch für die FCI-WM qualifizierte Teams aus Japan und der Slowakei nach Emmendingen. Die meisten Starter hatten bereits am Vortag die Möglichkeit genutzt, sich an die Turnieratmosphäre in Südbaden beim von der Firma Winterling-Metall gesponserten Winterling-Mehrländer-Wettkampf zu gewöhnen.
Nach einem häftigen Gewitter in den frühen Morgenstunden war der Rasen noch sehr feucht und der eine oder andere Teilnehmer kam ungewollt ins Schleudern. Doch die Sportler ließen sich nicht davon beeindrucken und zeigten ihr Können. Die von den Leistungsrichtern Bernhard Hüppe und Otto Frühwirt, beide aus Österreich, gestellten Parcoure waren sehr anspruchsvoll und forderten höchste Konzentration und gute Führungsarbeit von den Hundeführern. In zwei Läufen – einem Jumping und einem A-Lauf – wurden die besten Teams des Tages ermittelt. Hierzu wurde eine Kombiwertung aus beiden Läufen gemacht. Die Wertung für die Größenstufen der Hunde – Small, Medium und Large – erfolgte getrennt. Im A-Lauf mussten die Teams in umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen des ersten Laufs starten, womit die Spannung mit jedem weiteren Starter stieg. Von den 143 Teams entfielen 84 auf die Größenstufe Large, 32 auf Medium und 27 auf Small.
Nachdem sich das Wetter den ganzen Wettkampf über freundlich gezeigt hatte, kam es kurz vor der Siegerehrung zu einem heftigen Wolkenbruch, und so fand diese unter dem großzügigen Vordach des Vereinsheims statt. Joachim Saar, der Stellvertreter von Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, dem Schirmherrn dieser Veranstaltung, kam in Begleitung des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und des Bundestagskandidaten Dr. Johannes Fechner zum Hundesportzentrum Emmendingen. Er überbrachte die Grüße des OB und der Stadt Emmendingen und dankte dem Verein für seine Aktivitäten in Emmendingen. Dem Sieger in der Kategorie Large, Hinky Nickels aus Deutschland überreichte er den von der Stadt Emmendingen gestifteten Pokal. Die Sieger der Kategorien Medium, Nadja Freuler aus Liechtenstein und Small, Daniel Schröder aus Deutschland erhielten ihre Pokale aus den Händen der beiden anderen Politiker.
In der Mannschaftswertung der Nationen kam das deutsche Team durch die Bewertungen der drei Largeteams Hinky Nickels mit Kim, Michael Oldenburg mit Sparky und Nicole Kelpen mit Deav sowie dem Mediumteam Nikolas Ruchalski mit Arisa und dem Smallteam Daniel Schröder mit Chip auf den ersten Platz. Für die zweitplatzierte österreichische Mannschaft punkteten Bernadette Trachsler mit Zora, Christian Theuretzbacher mit Indiana, Erwin Metzler mit Dreamer, Monika Scheibenstock mit Donna und Rene Almberger mit Ally. Die Ergebnisse von Gabi Winkler mit Speedy, Alexandra Hochstrasser mit Loa, Peter Oswald mit Gipsy, Jitka Giel mit Netty und Barbara Feer mit Speedy brachten die schweizer Sportler auf den dritten Rang.
Walter Lichtenstein dankte der Stadt Emmendingen für die Bereitstellung des Geländes und die Unterstützung. Ebenso ging sein Dank an die Leistungsrichter für ihre fairen Entscheidungen, an die Sportler für ihre Leistungen und an die vielen Helfer für ihr Engagement.
Am Samstag (01.08.09) starteten in dem für alle Agilitysportler offenen Winterling-Mehrländer-Wettkampf 370 Teams aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Japan und der Slowakei.
Die Wettbewerbe fanden parallel in drei Ringen statt. Die Teams hatten jeweils einen A-Lauf und einen Jumping-Lauf zu absolvieren. Die Parcoure wurden von den Leistungsrichtern Uschi Hornung (D), Sabine MacNelly (D), Bernhard Hüppe (A) und Otto Frühwirt (A) gestellt.
Den Siegern der einzelnen Klassen winkten interessante Sachpreise der Firma Winterling – Hersteller von Agilitygeräten und Hundeboxen. Als weitere Preise gab es außer den üblichen Pokalen noch Hundefutter des zweiten Sponsor Happy Dog.
Neben den Einzelwertungen konnten sich Mannschaften bestehend aus zwei Teams zusammen in ihren A- und Jumping-Läufen bewerten lassen. Die drei besten Mannschaften erhielten ebenfalls Sachpreise.
Die Einzelergebnisse der Sportler sind auf der Homepage des Hundesportzentrums Emmendingen zu finden:
» www.hundesportzentrum.de
Text und Bild Karin Hugle
Turnierhundesport
Anfang Juni fanden auf dem Vereinsgelände des Sportvereins der Hundefreunde im kleinen Öschle e.V. die Landesmeisterschaft im Turnierhundesport und ein offenes Landesverband-THS-Turnier statt.
Der Turnierhundesport ist die Sparte, die an die Hundeführer und die Hunde die grössten sportlichen Anforderungen stellt. Im Turnierhundesport gibt es deshalb auch verschiedene Altersstufen und eine Trennung nach Frauen und Männern, so dass jeder Teilnehmer in der für Ihn zugeteilten Altersklasse eine faire Chance auf einen Sieg hat.
Bei der Zeitmessung zählt immer der langsamere Partner, ob nun Hund oder Hundeführer, wobei sich die Hunde sicher manchmal fragen, warum Frauchen oder Herrchen nur so langsam sind. Man sieht deutlich, wie viel Spass es den Vierbeinern macht, sich beim Hindernis- oder Geländelauf auszutoben, manchmal wird dieser Überschwang aber rapide gebremst, wenn auf bestimmten Streckenteilen der Hund Fuss laufen muss. Da zuckt es in den Hundepfoten, doch der Gehorsam ist auch Teil des Turnierhundesports. Dabei ist es dem Hund egal, dass für jeden Fehler, egal ob von Mensch oder Tier, eine Zeitstrafe erfolgt, dies nehmen sich dann doch eher die Hundeführer zu Herzen.
Ergebnis Geländelauf 2000 m:
1. Platz in der Altersklasse männlich ab 51und damit Landesmeister, Marcel Lehmann mit Eros von der hohen Linde vom MV Friesenheim mit 86 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse männlich ab 61und damit Landesmeister, Xaver Tischler mit Ramses vom MV Schwenningen mit 75 Punkten.
Ergebnis Geländelauf 5000 m / 5000 m Plus:
1. Platz in der Altersklasse männlich ab 30, Michael Schwer mit Gismo mit 216 Punkten.
Ergebnis Hindernislaufturnier offene LV-THSM Frauen:
1. Platz in der Altersklasse ab 41 Irene Stickelmayer mit Lou vom MV Donaueschingen mit 61 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse ab 41 Sandra Woelk mit Gremlin vom MV Schwenningen mit 61 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse ab 51 Ilse Neugart mit Athena von den Brigachauen vom MV Donaueschingen mit 46 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse ab 51 Michaela Bärmann mit Teddy vom MV Donaueschingen mit 46 Punkten.
Ergebnis Hindernislaufturnier offene LV-THSM Männer:
1. Platz in der Altersklasse ab 41, Albert Schnurr mit Luna vom MV Donaueschingen mit 63 Punkten.
Ergebnis Vierkampf LV-THSM-Wettkampf:
1. Platz in der Altersklasse männlich ab 19 und damit Landesmeister, Daniel Patzke mit Moritz vom MV Schwenningen mit 271 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse weiblich ab 61 und damit Landesmeister, Kurt Ehrbrecht mit Rex vom MV Schwenningen mit 260 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse weiblich ab 41, Andrea Blust mit Alexa von den Brigachauen vom MV Donaueschingen mit 250 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse weiblich ab 19, Carola Nick mit Tammy vom MV Donaueschingen mit 257 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse weiblich ab 19 und damit Landesmeisterin, Andrea Riedlinger mit Wodan vom MV Schwenningen mit 269 Punkten.
Ergebnis Vierkampf offene LV-THS:
1. Platz und Jugendmeister in der Altersklasse männlich ab 15, Mike Meder mit Cliff vom MV Schwenningen mit 270 Punkten.
Altersklasse männlich ab 41 Jahren
1. Platz Josef Baumeister mit Gladdys vom MV Donaueschingen mit 261 Punkten.
2. Platz Jörg Liebermann mit Ypsi vom Käpfle vom MV Donaueschingen mit 232 Punkten.
1. Platz Altersklasse männlich ab 61 Jahren, Klaus Fehrle mit Zylla von den Dreizehnmorgen vom MV Schwenningen mit 239 Punkten.
1. Platz in der Altersklasse weiblich ab 19, Eva Böhm mit Lara vom MV Donaueschingen mit 212 Punkten.
CSC Turnier Mannschaft nach Ergebnis LV-THSM-Wettkampf:
1 Platz MV Schwenningen mit Andrea Riedlinger und Wodan, Mike Meder und Cliff, Kurt Ehrbrecht und Rex.
2. Platz Donaueschingen 3 mit Jörg Liebermann und Ypsi, August Weh und Jacky, Eva Böhm und Lara.
3. Platz MV Donaueschingen mit Josef Baumeister und Gladdys, Andrea Blust und Alexa, Carola Nick und Tammy.
4. Platz Schwenningen 1 mit Sandra Woelk und Gremlin, Dr. Ursula –Isabell von der Grün und Zindy, Xaver Tischler und Ramses.
Vor der anschliessenden Siegerehrung wurde dem im Frühjahr verstorbenen Vereinsmitglied Alfred Isak in einer Schweigeminute gedacht. Isak wäre bei diesem Turnier sicher wieder mit dabei gewesen.
Der 1. Vorsitzende Fritz Fleischmann bedankte sich unter anderem bei Leistungsrichter Peter Hüttlin und Prüfungsleiter Peter Sauter sowie allen Teilnehmern und Helfern für den reibungslosen Ablauf der Prüfungen.
SKN Erwerbs-Seminar " Basisausbildung"
im Hundesportzentrum Emmendingen
Am 11.07. und 12.07.2009 fand im Hundesportzentrum Emmendingen unser erstes SKN Erwerbs-Seminar " BASIS " statt.
Das Thema Basisausbildung wird in unseren Vereinen immer wichtiger werden, denn hier wird der Grundstock für die Bindung Mensch - Hund gelegt.
Bei herrlichem Wetter und einer Klasse Stimmung haben sich 11 Hundeführer an zwei Tagen von der Seminarleiterin Sabine MacNelly in das Thema Basisarbeit unterrichten lassen.
Außer der Theorie konnten die Seminarteilnehmer viel praktische Arbeit mit Ihren eigenen Hunden machen. Am Ende des zweiten Tages war festzustellen, dass für jeden etwas dabei war und man neue Eindrücke gewonnen hat.
Ich hoffe und wünsche mir, dass noch weitere Hundeführer an Basisausbildungs-Seminaren teilnehmen werden, damit eine qualifizierte Hundeausbildung in unseren Vereinen gewährleistet ist.
Alle Fotos der beiden Tage finden Sie unter » www.Hundesportzentrum.de unter "Galerie".
Euer
Walter Lichtenstein
1. Vorsitzender
DVG Landesverband BW
Agility-Workshop im Hundesportzentrum Emmendingen
Am 04. / 05.07.2009 veranstaltete der Landesverband BW bei phantastischem Wetter im Hundesportzentrum Emmendingen einen Agility – Workshop.
Der Workshop war in fünf Stationen aufgeteilt. Inhaltlich ging es um Kontaktzonen, Startsituation, Führtechnik, Koordinations – und Lauftechnik der Hundeführer.
Erkennen und Umsetzen des Führweges, Mentale Sicherheit des Hundeführers im Parcour, sowie um warm up und cooldown und um das Agility-Reglement.
Es war für die Agilitysportler ein sehr interessanter Workshop, bei dem jeder für sich etwas gelernt hat.
Der Sonntag begann wieder richtig motiviert und gegen Mittag gab es einen tollen Brunch. Am Ende des zweiten Tages waren alle ein bisschen geschafft, denn die fünf Referenten, Elke Calmbacher, Sabine MacNelly, Uschi Hornung, Jutta Joos und Dominik Derer hatten die Teilnehmer ganz schön in Trab gehalten.
Die Referenten
v.h.l.: Elke Calmbacher, Sabine Mac Nelly, Jutta Joos, Uschi Hornung v.l: Dominik Derer
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Referenten, denn sie hatten alle Hände voll zu tun, da wir mit 30 Teilnehmern gerechnet haben und Schlussendlich aber 55 Teilnehmer kamen, was uns sehr gefreut hat.
Wir und die Teilnehmer hatten viel Spaß und werden bestimmt wieder einen Agility-Workshop anbieten.
Denjenigen die dieses Mal nicht teilgenommen haben oder nicht konnten, möchte ich sagen, tun Sie es beim nächsten Mal. Es lohnt sich.
Euer
Walter Lichtenstein
1. Vorsitzender
DVG Landesverband BW
Schutzdienstseminar - Knut Fuchs & Yannick Kayser
Die Hundefreunde Friesenheim führten im Juli ein Schutzdienst-Seminar mit Knut Fuchs durch. Knut Fuchs wurde von Yannick Kayser, Ausbildungswart und Schutzdiensthelfer der Hundefreunde Friesenheim, unterstützt. Die Teilnehmer nahmen zum Teil eine weite Anfahrt in Kauf, um unter der Anleitung von Knut Fuchs mit ihrem Vierbeiner zu trainieren. So kamen die Hundesportler auch aus der Schweiz und aus Frankreich angereist.
Knut Fuchs (ganz rechts) erklärt den Teilnehmern zuerst theoretisch den Aufbau der Übungen
Neben erfolgreichen Hundeführern nahmen Ausbildungswarte, Schutzdiensthelfer und namhafte Züchter an diesem Lehrgang teil. Seminarschwerpunkt waren die Ausbildungsmethoden von Knut Fuchs in der Abteilung C. Schritt für Schritt wurden zuerst theoretisch dann mit anschaulicher Praxis die Prüfungsbestandteile durchgearbeitet.
Yannick Kayser mit der Malinoishündin "Indy vom Further Moor" (links) und Knut Fuchs (rechts) bei der Übung "Seitentransport"
Dabei achtet Knut Fuchs bei allen Übungen darauf, dass der Hund lernt, gerne mit seinem Hundeführer im Team zusammen zu arbeiten. Er zeigte den Hundeführern Möglichkeiten, wie sie viele Übungsbestandteile im Schutzdienst ohne Unterstützung eine Helfers üben können. Außer den einzelnen Prüfungsaufgaben wie z.B. Revieren und Verbellen standen Gehorsamsübungen (Fußlaufen, Rückentransport, Seitentransport) während des Schutzdienstes auf dem Programm.
Seminarleiter Knut Fuchs zeigt den Teilnehmern anschaulich den Aufbau der einzelnen Übungen (hier mit dem Holländischen Schäferhund "Boyd's Bullriding Floyd")
Aus dem Verein von Knut Fuchs waren die erfahrenen Hundeführer Siegfried Olbrich, Bärbel Biernath und Jan Zimmerschied mit ihren vierbeinigen Team-Partner mitgekommen. So hatten die Seminarteilnehmer nicht nur die Möglichkeit, mit ihren Hunden die einzelnen Übungsteile selber zu trainieren, sondern hatten die Chance, prüfungsreife Hunde, die unter der Anleitung von Knut Fuchs ausgebildet wurden, live zu sehen. Die Teilnehmer waren sich einig: das Seminarwochenende war sehr lehrreich und informativ und alle reisten mit vielen neuen Eindrücken heim.
Malinois "Vikash du Domaine Rossini" vom Teilnehmer Andre Roig (Frankreich) beim Stellen und Verbellen des Schutzdiensthelfers Yannick Kayser
Fotos: Andrea Manthey
Landesjugendzeltlager war ein voller Erfolg
Alle waren total begeistert egal ob Teilnehmer oder Betreuer
Teilnehmer des Landesjugendzeltlagers in Freistett
mit den Betreuern Marina Kuhn (1.v.l.), Daniel Sauer (vorne Mitte), Terry Riegel (10.v.r.) und Alexander Sauer (2.v.r.) Foto: Pascal Leveque (Betreuer)
Alle Teilnehmer waren total begeistert. Das Wetter war erste Sahne und konnte eigentlich nur noch von der Riesenstimmung am Zeltplatz überboten werden. Von den Eltern aller Teilnehmer gab es im Nachhinein nur Lob in den höchsten Tönen. Von Daniel Sauer (dem Landesjugendobmann) und Marina Kuhn (der Jugendobfrau vom VGH Freistett) war die Veranstaltung gut geplant und durchdacht.
Es gab die ganzen vier Tage keine einzige Minute der Langeweile. Das Programm mit und ohne Hund war sehr abwechslungsreich. Es wurden sowohl theoretisches Wissen, als auch praktische Übungen angeboten. Ebenso kam der Spaßfaktor mit vielen spielerischen Aktivitäten nicht zu kurz. Dank „DJ Alex“ und seinen markanten Melodien, ob das nun „Rama Lama Ding Dong“ für wichtige Infos oder „Good morning“ zum Aufwachen oder „La Le Lu“ zur Nachtruhe war, wussten immer alle genau was gerade ansteht. Besonders viel Spaß machten alle die Fußball-Spiele. Das erste besondere Highlight war sicher die Nachtwanderung am Freitagabend. Übertroffen aber eindeutig vom Grillabend am Samstag. Mit toller Musik, Lagerfeuer-Romantik und der Siegerehrung von der Spiele-Olympiade wurde am Samstagabend dann ein großes Fest gefeiert. Als am Sonntag dann Zeltabbau und nach dem Mittagessen Abreise war gab es traurige Gesichter, dass die vier Tage schon vorbei waren.
Ernst Berger
Landesmeisterschaft VPG 2009
» Hier die Teilnehmer- und Ergebnisliste [32 KB]
VPG/IPO Landessiegerprüfung
Zum 35-jährigen Vereinsjubiläum fand in diesem Jahr am 20. /21. Juni 2009 die Landessiegerprüfung für Vielseitigkeitshunde (VPG) des Landesverbands Baden-Württemberg erstmals beim MV Honau statt. Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernahm Ortsvorsteher Manfred Knörle. Nach dem Eintreffen der Hundeführer und Funktionäre früh am Samstagmorgen am Vereinsheim begrüßte der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Walter Lichtenstein, der auch gleichzeitig erstmals im VPG-Bereich als Prüfungsleiter fungierte, alle Teilnehmer recht herzlich und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg für die nächsten 2 Tage. Bereits am Freitag Abend aus dem Saarland angereist war Leistungsrichter Albert Becker, der zusammen mit dem verbandseigenen Leistungsrichter Peter Hüttlin die Vorführungen richten würde.
Nach der Auslosung der Startnummern verlief die nachfolgende Tierarztkontrolle, durchgeführt von Tierärztin Sibylle Hochberger und die Unbefangenheitsüberprüfung ohne Auffälligkeiten.
Anschließend fuhren die Leistungsrichter Becker und Hüttlin zusammen mit den Fährtenlegern Bernd Senn vom MV Honau und Gerhard Schindler vom MV Singen hinaus in das wenige Kilometer entfernte Fährtengelände um die Fährten zu legen. Die beste Fährte an diesem Tag suchte Rolf Haberbusch mit seinem Flink vom Further Moor mit 99 Punkten, gefolgt von Dieter Jäkel mit Arkon von der Steinteichmühle mit 98 Punkten und Lisa Benitz mit Daria vom Drachenherz mit 95 Punkten.
Am Nachmittag wurden die beiden Schutzdiensthelfer Torsten Balzert vom benachbarten Landesverband Saarland und Ralf Harder vom MV Singen im Probeschutzdienst auf dem Sportgelände auf ihre Tätigkeit am nächsten Tag eingewiesen.
Bild von links nach rechts:
Schirmherr Manfred Knörle, 1. Vorsitzender des Landesverbandes Walter Lichtenstein, 1. Vorsitzender des MV Honau Günter Schäfer, 2. Platz Yannick Kayser, 1. Platz Rolf Haberbusch, 3. Platz Lisa Benitz, Leistungsrichter Peter Hüttlin und Albert Becker.
Zum geselligen Teil der Prüfung trafen am Abend zahlreiche Teilnehmer und Gäste im Vereinsheim ein, wo die Mitglieder des MV Honau selbstgemachten elsässischen Flammenkuchen aus dem Holzofen servierten, der bei den Anwesenden reißenden Absatz fand.
Die Unterordnungs- und Schutzdienstvorführungen am nächsten Tag fanden auf dem Sportgelände des Fußballvereins Honau statt. Zahlreiche Zuschauer stellten sich ein, darunter auch viele Mitglieder aus benachbarten Hundesportvereinen, Vereinen der teilnehmenden Hundeführer und auch aus den benachbarten Landesverbänden Saarland und Bayern.
Die beste Unterordnung zeigte Yannick Kayser mit Indy vom Further Moor mit 93 Punkten, dem dafür der Ehrenpokal des Landesverbandes Saarland überreicht wurde.
Den besten Schutzdienst mit einer beeindruckenden Leistung machte Rolf Haberbusch mit Flink vom Further Moor. Er erhielt dafür ein Vorzüglich mit 96 Punkten.
Eindrucksvoll wurde die Landessiegerprüfung auf dem Sportplatz des SV Honau mit dem Einzug aller Teilnehmer zum Badener Lied und der Siegerehrung abgeschlossen. Ganz oben auf dem Siegertreppchen mit einer Gesamtpunktzahl von 285 und damit Landessieger 2009 stand Rolf Haberbusch mit Flink vom Further Moor. Den zweiten Platz erzielte Yannick Kayser mit Indy vom Further Moor mit 277 Punkten und Dritte wurde Lisa Benitz mit Daria vom Drachenherz mit 266 Punkten.
Als Schlusswort lobte der 1. Vorsitzende des MV Honau Günter Schäfer die vielen Vereinsmitglieder und Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz, ohne die diese Veranstaltung nicht so reibungslos abgelaufen wäre.
Die beiden erstplatzierten Hundeführer werden den Landesverband Baden-Württemberg bei der DVG Bundessiegerprüfung vom 28.08.2009 - 29.08.2009 in Rheine vertreten.
Text und Bild von Petra Jäkel
Landesmeisterschaft mit guten Leistungen
Gerlinde Putzke vom HSZ Mariazell wird Landesmeisterin
Bei der Landesmeisterschaft Obedience in Freistett hinterließ Gerlinde Putzke mit ihrem Australien Shepherd „Rafter Creek´s Buck n Wing“ den besten Eindruck.
Von Ernst Berger
Rheinau-Freistett
Das Repertoire der Wertungen bei der Landesmeisterschaft Obedience des DVG -Landesverbandes Baden-Württemberg reichte von „Nicht bestanden“ bis „Vorzüglich“. Allen Hunden machten an diesem Tag die Hitze und Schwüle zu schaffen. Leistungsrichterin Sabine Mac Nelly und die Stewards Isolde Mennecke und Gerlinde Putzke(Klasse 2) machten einen tollen Job. Die ganze Organisation und Vorbereitung gelang dem Ausbildungswart Alexander Sauer hervorragend. Doch auch während der Prüfung war er als Prüfungsleiter tätig und fand bei der abschließenden Siegerehrung auch noch die richtigen Worte.
Die Leitung der Landesmeisterschaft übernahm der Vorsitzende des Landesverbandes Walter Lichtenstein aus Emmendingen. Als Ehrengast war der Vertreter des Schirmherrn, Bürgermeister Michael Welsche, Bernd Keck anwesend.
In der Beginner – Klasse stellten sich 6 Teams der Leistungsrichterin Sabine Mac Nelly aus Emmendingen vor. Die Teams holten fünfmal „Sehr gut“, darunter auch Karola Laveque von VGH Freistett auf Platz 3, und einmal „Gut“. Die meisten Teilnehmer traten in Obedience1 an. Insgesamt 9 Hundeführer gingen an diesem Sonntag an den Start. Gerlinde Putzke vom Hundesportzentrum Mariazell siegte hier mit einem „Vorzüglich“ und dem Aufstieg in Obedience Klasse 2. Vier Teams erreichten ein „Sehr gut“, zweimal wurde die Note „Gut“ vergeben und leider auch zwei „Nicht bestanden“. In den hohen Klassen 2 und 3 reichte es leider für die Hundeführer jeweils nur zu einem „Nicht bestanden“.
Siegerehrung bei der Landesmeisterschaft
mit Bernd Keck (Stellvertreter von Bürgermeister Welsche) 1.v.links, neben ihm Prüfungsleiter Alexander Sauer und Vorsitzender des DVG- Landesverbandes Baden-Württemberg Walter Lichtenstein 2.v.rechts. In der Mitte Landesmeisterin Gerlinde Putzke mit "Rafter Creek´s Buck n Wing" auf Platz 2 Markus Kunz mit "Amira von Laufbachtal" und Kurt Hauri mit "Hamlets Burning Bonfire" auf Platz 3. Foto: Ernst Berger
Die Ergebnisse
Beginner Klasse: 1.Platz Roland Nagel mit „Wasja“ 248,5 Punkte ; 2.Platz Katharina Haas mit „Antares vom Mooser Loch“ 247,5 Punkte; 3.Platz Karola Leveque mit „Conny of Hunters Cottage“ 243 Punkte
Klasse 1: 1.Platz Gerlinde Putzke mit „Rafter Creeks Buck n Wing“ 282,5 Punkte; 2.Platz Markus Kunz mit „Amira vom Laufbachtal“ 248,5 Punkte; 3. Platz Kurt Hauri mit „Hamlets Burning Bonfire“ 240 Punkte
Klasse 2: Isolde Mennecke mit „Jerry-Lee“ und Sibylle Baumeister mit „Tosca Yesterdays Hero Yetta Red“ jeweils nicht bestanden
Klasse 3: Gerlinde Putzke mit „Mill Creeks night flight“ nicht bestanden
Landesmeisterschaft FH am 16.-17.05.2009
Silke Walter wurde zum zweiten Mal in Folge zweifache Landesmeisterin des Landesverbands Baden-Württemberg im DVG. Sie holte sich souverän und ohne Konkurrenz den Landesmeistertitel in FH I und FH II und vertritt damit den LV Baden-Württemberg bei der DVG Bundessiegerprüfung für Fährtenhunde vom 23. - 25.10.2009 in Herbern.
Der MV Freistett richtete in diesem Jahr die 2-tägige Landesmeisterschaft der Fährtenhunde des Landesverbands Baden-Württemberg aus. Am Samstag wurden die FH II Hunde geprüft. 5 Hundeführer mit ihren Hunden stellten sich dieser schweren Prüfung. Die FH II Fährte beinhaltet einen Streckenverlauf von 1800 Schritten, 7 Winkeln (2 davon als spitze Winkel) und 7 Gegenständen, die auf den Fährtenverlauf gelegt werden. 30 Minuten vor Beginn der Suche wird zusätzlich eine sogenannte Verleitungsfährte, die zwei Schenkel der Fährte kreuzt, gelegt.
Die Prüfungsleitung der Landes FH übernahm in diesem Jahr Peter Hüttlin, amtierender Leistungsrichterobmann im Landesverband Baden-Württemberg.
Leistungsrichter Dieter Jäkel bewertete die Sucharbeiten der Prüfungspaare.
Silke Walter konnte mit Simba ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Die gleichmäßige, intensive Sucharbeit des Mischlingsrüden Simba war von Anfang bis Ende exzellent und ohne jeden Fehler.
Trotz des guten Fährtengeländes, sowie den routiniert gelegten Fährten der Fährtenleger Bernhard Schneider vom MV Willstätt und Bernd Senn vom MV Honau reichte es leider nicht für alle Hundeführer die Fährtenarbeit zu beenden.
Die Teilnehmer und Ergebnisse
Landesmeisterin Silke Walter mit Simba und 100 Punkte, Klaus Fehrle mit Zylla 86 Punkte, Gerhard Schindler mit Bond 48 Punkte, Annemarie Eckenfels-Lott mit Princess 25 Punkte, Barbara Schultze mit Acki 24 Punkte
Im Fährtengelände wurde für das leibliche Wohl der Hundeführer und Zuschauer durch die Mitglieder des MV Freistett mit einem mitfahrenden Verpflegungswagen gesorgt. Das mitgeführte mobile Pavillon war bei den hochsommerlichen Temperaturen eine willkommene Möglichkeit, sich von der Sonne zu erholen.
Dass der Wettergott es mit den Hundesportlern gut meinte, war daran zu erkennen, dass erst nach der, vom Schirmherr Oberbürgermeister der Stadt Rheinau Michael Welsche durchgeführten, Siegerehrung ein heftiges Gewitter vom Himmel kam. Die Steaks und Würste wurden kurzerhand unter dem Regenschirm fertig gegrillt und so klang die sehr gut organisierte und harmonisch verlaufende Veranstaltung im Vereinsheim aus.
Am Samstagabend lud der Gastgeberverein VGH Freistett in seinem fast fertig gestellten Vereinsheim zu einem geselligen Kameradschaftsabend mit Musik und guter Unterhaltung ein, der von den Prüfungsteilnehmern und zahlreichen Gästen gut besucht wurde.
Am Sonntag morgen ging es in aller Frühe für den Leistungsrichter, den Prüfungsleiter und die Fährtenleger, an diesem Tag unterstützt durch Heiko Hertrich, wieder raus in das Fährtengelände, um die Fährten der FH I Prüfung zu legen.
Die FH I Fährte beinhaltet 1200 Schritte, 7 Schenkel mit sechs Winkeln und 4 Gegenständen. Die Verleitungsfährte wird bei dieser Prüfungsstufe eine halbe Stunde nach dem Legen der Fährte gelegt.
Die 9 Starter wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.
In Gruppe I starteten Vanessa Morgenthaler mit Mike, Klaus Fehrle mit Zylla, Viktoria Barwich mit Chester und Silke Walter mit Simba.
Die Gruppe II bestand aus Vanessa Morgenthaler mit Clark, Roland Laczko mit Anni, Gerhard Schindler mit Bond, Astrid Tarchini mit Jamie und Peter Gempp mit Indus.
Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Silke Walter mit Simba 98 Punkte und Landesmeisterin in FH I, Gerhard Schindler mit Bond 92 Punkte, Roland Latzko mit Anni 91 Punkte, Klaus Fehrle mit Zylla 82 Punkte, Peter Gempp mit Indus 78 Punkte, Viktoria Barwich mit 73 Punkte, Astrid Tarchini mit Jamie 37 Punkte, Vanessa Morgenthaler mit Mike 26 Punkte und mit Clark 9 Punkte
Werbung für den Hundesport
Anlässlich der 22. Internationalen Rassehundeschau des VdH B.W. in Offenburg am 14. /15. März 2009 war der DVG-Landesverband Baden-Württemberg an beiden Tagen mit einem Infostand sowie mit verschiedenen Vorführungen von mehreren Mitgliedsvereinen aus Baden-Württemberg in der Ortenauhalle und auch im Freien auf dem Messegelände vertreten.
Ebenfalls großes Interesse fand der Infostand des DVG-Landesverbandes bei den zahlreichen Besuchern der Messe und die Helfer am Messestand fanden auf die Fragen der interessierten Hundeliebhaber fachkompetente Antworten.
Die Mitglieder des Vereins für Gebrauchshunde Honau stellten den Besuchern in der Halle die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG) vor.
Der Obmann für Schutzhundesport des Landesverbandes BW Dieter Jäkel, der auch gleichzeitig Ausbildungswart in Honau ist, erläuterte die 3 Abteilungen im VPG-Bereich und zeigte in der Unterordnung mit seinem Malinoisrüden Arkon einige Übungen, wie z.B. Freifolge, Sitz-, Platz- und Stehübungen.
Dieter Jäkel mit Arkon
Im Schutzdienst agierte Dieter Jäkel als Schutzdiensthelfer. Dabei wurde er von Johann Krenn sowie Rebecca Jäkel mit ihrem Schäferhundrüden Maexx unterstützt. Den zahlreichen Zuschauern wurde das Stellen und Verbellen, das Verhindern eines Fluchtversuches des Helfers und Gehorsamsübungen des Hundes während des Schutzdienstes gezeigt. Unter anderem wurde deutlich gemacht, dass im Schutzdienst hauptsächlich der Beutetrieb des Hundes bestätigt wird und nicht, wie oft in den Medien dargestellt, die Aggressivität gefördert wird.
Mit großem Interesse verfolgten die Zuschauer die Vorführung des Hundesportzentrum Emmendingen.
Diese begann mit dem Vorstellen der Welpengruppe. Die Hunde dürfen im Alter bis zu ungefähr einem Jahr in einer speziellen Übungsstunde zusammen mit anderen gleichaltrigen Welpen spielen, um so die Sozialverträglichkeit zu fördern.
In diesen Spielstunden werden den jungen Hunden auch alltägliche Situationen nahe gebracht.
Unter der Leitung von Isolde Mennecke, Obfrau für Obedience des DVG-Landesverbandes BW, wurde den Zuschauern die noch junge Sportart Obedience vorgestellt. Dabei wurden verschiedene Unterordnungs- und Apportierübungen gezeigt.
Ein weiterer Programmpunkt stellte die Gruppenunterordnung dar. Hier wurden verschiedene Übungen gezeigt und es war die Bindung zwischen Mensch und Hund, sowie die Sozialverträglichkeit gut zu erkennen. Es hat den Hunden und den Hundeführern Spaß gemacht.
Als Leistungsrichter des LV Baden-Württemberg beurteilte Dieter Jäkel auch die Leistungen beim Mischlingshundewettbewerb.
Im Freigelände der Messe führten die Mitgliedsvereine Emmendingen und Tierheim Hoppers aus Reutlingen an beiden Tagen ein Agility-Turnier durch. Es starteten 200 Hundeführer aus der Region mit ihren Hunden. Spannende Läufe waren zu sehen und die Zuschauer waren begeistert.
Die internationale Rassehundeausstellung mit ihren Aktivitäten im Ehrenring bietet den Mitgliedsvereinen eine gute Möglichkeit, alles rund um den Hund zu präsentieren und ist eine gute Imagewerbung für die teilnehmenden Vereine, meint der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg, Walter Lichtenstein, der mit den Vorführungen und dem Turnier sehr zufrieden war.
Text und Bilder: Petra Jäkel


