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Unterricht auf dem Hundeplatz

Das Thema „Hund“ steht bei den Zweitklässlern der Grundschule Friesenheim zurzeit auf dem Lehrplan. So verlagerte die Klassenlehrerin Frau Oswald den Unterricht der Klasse 2a vom Schulgelände auf den Hundesportplatz, damit die 22 Schüler praxisnah alles rund um den Hund erfahren können.









Klasse 2a Grundschule Friesenheim

Die Fachleute der Hundefreunde Friesenheim brachten den Kindern alles rund um den Hund anschaulich bei. Zuerst stellten sich die „Helfer auf vier Pfoten“ vor: die vierbeinigen Helfer sind geprüfte Teams, die den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden vermitteln, um Unfälle zwischen Kindern und Hunde zu vermeiden.
Labrador „Anjo“, Golden-Retriever-Hündin „Maya“ und der Mischling „Robin“ zeigten den Schülern, wie sie sich einem Hund gegenüber zu verhalten haben und welche Verantwortung man für ein Haustier übernimmt.

„Maya“ von Ria Burkart bekommt Leckerli

Die Schüler durften selber die Hunde versorgen: Bürsten und Füttern sind nur zwei Punkte der täglichen Verantwortung. Die zweibeinigen Team-Partner der „Helfer auf vier Pfoten“, Rita Blessing-Großholz, Ria Burkart und Günter Lotz, erklärten den Schülern die wichtigsten Regeln im Umgang mit dem Hund.
Dann war eine Knuddel-Runde der Fellnasen angesagt: die kleinen Welpen und der große Russische Terrier „Igor“ genossen die Streicheleinheiten der vielen Kinderhände. Die Trainingsgruppe der Familienhunde zeigte, wie viel Spaß das Training machen kann: die Vierbeiner sprangen schwanzwedelnd über Hürden, flitzten durch den Tunnel oder kletterten über die Schrägwand. Gehorsam in Perfektion zeigte der amtierende Deutsche Meister Yannick Kayser mit seiner „Indy vom Further Moor“: Fußlaufen, Sitz, Platz oder Voraus, alle Übungen absolvierte die 4-jährige Malinois Hündin freudig und korrekt.

Rita Blessing-Großholz von den „Helfer auf vier Pfoten“ erklärt den Kindern die 12 Regeln im Umgang mit dem Hund

Der Holländische Schäferhund „Glenmore“ konnte seinen Mut unter Beweis stellen: er verbellte den „Verbrecher“ Yannick Kayser und verhinderte dessen Flucht erfolgreich. Stolz präsentierte er den Kindern seine „Beute“, den Schutzarm des Scheintäters. Da so ein erlebnisreicher Ausflug hungrig und durstig macht, gab es zum Abschluss ein Vesper für die Kinder bevor sie sich mit einem „Danke-Schön“ von den Hundefreunden Friesenheim verabschiedeten.

„Helfer auf vier Pfoten“ „Maya“ (Golden Retriever)

Doch was ist bzw. macht ein LoK?
Ein LoK der Helfer auf vier Pfoten ist Ansprechpartner für die Organisatoren der Aktion (Verband des Deutschen Hundewesens-VDH, Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine-DVG und Royal Canin), für interessierte Hundehalter, für Einrichtungen sowie für die geprüften Teams. Er organisiert Info-Veranstaltungen und Verhaltens- und Eignungstests für neue Teams. Die Durchführung der Besuchsdienste in Kindergärten und Schulen wird ebenso von den LoKs koordiniert ebenso wie die Einsätze der Teams. Helge Weiss übernimmt nun die Aufgabe des LoKs in der schwäbischen Region und wird dort hoffentlich viele neue Teams für den Einsatz bei den Helfern auf vier Pfoten gewinnen. Dabei wird er von den beiden erfahrenen Helfer-Teams Conny Schwesinger und Silke Schlichter unterstützt.

Wer Interesse an der Teilnahme der Helfer auf vier Pfoten hat, kann sich bei den LoK oder unter www.helfer-auf-vier-pfoten.de melden:

Neuer LoK der "Helfer auf vier Pfoten"

in Baden-Württemberg: Helge Weiss – ein Hundefreund…

Das spürt jeder Hund, der einmal Helge Weiss begegnet ist. Immer ein besonderes Leckerchen parat, die Hundesprache beherrschend, egal ob der entgegenlaufende, wüst bellende Hund ein Dackel oder ein Bernhardiner ist. Mitunter wird seine Golden Retriever Hündin „Helloween“ schon mal eifersüchtig, wenn ein Fremdling zu nah an ihr Herrchen heran tritt. Doch da gibt es kein Pardon von Helge. Das weiß „Helloween“ genau. Herrchen mag auch andere Hunde und hat viel Verständnis für das Miteinander der Spezies Mensch und Hund.

Das wusste auch Cornelia Schwesinger, die Helge nicht lange für den Dienst bei den „Helfern auf vier Pfoten“ überreden musste. Dafür hat er mit „Helloween“ die Begleithundeprüfung bestens abgelegt, tägliche Übungseinheiten absolviert und zu guter Letzt den Eignungstest für den Einsatz bei den Helfern auf vier Pfoten im Oktober 2008 erfolgreich bestanden. Denn nur ein gut erzogener und vor allem gut sozialisierter, alltagstauglicher Hund kann ein „Helfer“ werden!

Helge Weiss mit seiner Golden Retriever Hündin

Seither trifft man ihn im Einsatz im Schwäbischen in Kindergärten und Schulen zusammen mit seinen ortsansässigen Helferteams Conny Schwesinger mit „Cara“ & „Belinda“, den beiden Berner Sennenhündinnen, und Silke Schlichter mit „Akira“, der Labradorhündin. Verständnis muss auch seine Familie für sein zum Teil zeitaufwendiges Ehrenamt haben.

Ganz besonders freut es dann aber seine zwölfjährige Tochter, wenn ihr Papa mit Familienmitglied Helloween zum Einsatz in ihre Schule St. Klara in Rottenburg kommt. Und auch der siebenjährige Junior Weiss war begeistert, als sein Papa mit den Helfern auf vier Pfoten im Kindergarten in Wachendorf anrückte.
Wir freuen uns sehr, dass Helge Weiss nun die beiden lokalen Koordinatoren (LoK) in Baden-Württemberg, Rita Blessing-Großholz und Andrea Manthey, zukünftig als weiteren LoK unterstützen wird.

Prüfungsteil

Adressenverzeichnis

Funktion  Name  Adresse  Email 
  Rita Blessing- Großholz  Oberdorfstr. 13
77974 Meißenheim- Kürzell
07824 / 35 06  
  Andrea Manthey  Lotzbeckstr. 43
77933 Lahr
07821 / 2 26 20 
  Helge Weiss  Hinter der Burg 6
72181 Starzach
07478 / 26 13 15 

"Wann kommen wir wieder hierher?"

„Papa, ich will einen Hund!“, das ist der Wunsch vieler Kinder und diesen Wunsch äußerten auch einige der Schüler der Grundschule Reichenbach. Die zweite Klasse war mit ihrer Lehrerin Miriam Ziegler und einigen Eltern zu Besuch bei den Hundefreunden Friesenheim.

Dort haben die Kinder erfahren, welche Verantwortung man für einen Hund übernehmen muss. Spazieren gehen, spielen, erziehen, füttern und pflegen – der tägliche Zeitaufwand für den vierbeinigen Freund ist groß. Die lokalen Koordinatoren der Helfer auf vier Pfoten, Rita Blessing Großholz und Andrea Manthey, erklärten den Kindern die wichtigsten Regeln im richtigen Umgang mit dem Hund wie z.B.: „Niemals einen Hund streicheln, ohne vorher den Besitzer zu fragen“ oder „Schau einem Hund nicht in die Augen - er könnte das als Angriff verstehen“.

Der Holländische Schäferhund „Glenmore“ und der Labrador „Anjo“, beides speziell geprüfte Hunde für den Einsatz bei Schulen als „Helfer auf vier Pfoten“, wurden von den Kindern gestreichelt, gefüttert und gebürstet. So lernten die Kinder praxisnah, wie sie sich gegenüber Hunden zu verhalten haben. Die Zweitklässler waren auf den Besuch bei den Hundefreunden bestens vorbereitet: wie aus der Pistole geschossen konnten sie viele Hunderassen aufzählen und kannten auch die verschiedenen Hundeberufe wie Polizeihund, Rettungshund oder Blindenführhund. Anschließend war eine Schmuserunde angesagt: die jüngsten Vierbeiner aus der Welpenspielgruppe von Peter Bartloff und Manfred Horn genossen die Streicheleinheiten der vielen Kinderhände. Die Trainingsgruppe unter der Leitung von Ausbilderin Friedhilde Kornmeier führte den Kindern die Vielfalt des Hundesports vor: Hunde jeder Rasse und Größe flitzten durch den Tunnel, sprangen über die Hürden oder rannten um die Slalomstangen.

Man sah den Hunden regelrecht an, dass ihnen die abwechslungsreichen Übungsstunden viel Spaß macht. Die Schüler durften mit der Labradorhündin „Meggi“ und der Golden Retrieverhündin „Georgia“ die Hindernisbahn entlang rennen. Doch es ist ein langer und zeitaufwendiger Weg, bis ein Hund fertig ausgebildet ist. So sahen die Schüler verschiedene Hunde bei der Gehorsamsausbildung: Claudia Schulze zeigte mit ihrem Schäferhund „Cappo“ die spielerische Ausbildung eines Junghundes. Doris Kiefer und ihre Dobermannhündin „Velicitas“, die vor kurzem ihre erste Prüfung absolviert haben, und der amtierende Deutsche Meister Yannick Kayser mit seiner Mailnois-Hündin „Indy“ führten den Kindern die verschiedenen Aufgaben der Gebrauchshunde vor: Fuss, Sitz, Platz, Steh – alle Übungen wurden von den vierbeinigen Team-Partner korrekt ausgeführt.

Schutzhund „Glenmore“, der zuvor noch die Streicheleinheiten der Kinder genoss, konnte beweisen, dass er auch mutig genug ist, einen „Verbrecher“ zu finden und zu stellen: er verbellte den Schutzdiensthelfer Yannick Kayser und verhinderte dessen Flucht erfolgreich. So eine Schulstunde auf dem Hundeplatz ist nicht nur spannend und aufregend sondern macht auch Hunger und Durst: der Friesenheimer Hundesportverein hatte die Kinder zu Brezeln und Getränken eingeladen bevor die Schüler sich mit einem lauten „Danke-Schön“ verabschiedeten. „Wann kommen wir wieder hierher?“ fragten die Kinder ihre Lehrerin bevor sie sich auf den Nachhauseweg machten.

Weitere Infos zu den „Helfer auf vier Pfoten“: » www.helfer-auf-vier-pfoten.de

Helfer auf vier Pfoten - ständig im Einsatz

Im Mai fand bei den Hundefreunden Friesenheim ein weiterer Verhaltenstest für neue Teams der Helfer auf vier Pfoten statt. Dr. Leuschner und Dr. Schleicher haben Hund und Halter auf ihre Eignung als Besuchsteam geprüft. Sechs Teams haben den Test bestanden. Inzwischen hat der Landesverband Baden-Württemberg 16 Mensch-Hunde-Teams, die als Helfer auf vier Pfoten bei Besuchen in Kindergärten, Schulen, Behindertenheimen und Altenheimen eingesetzt werden. Die Nachfrage steigt, die Besuchs-Teams sind ständig im Einsatz. Da wir ein sehr großes Einsatzgebiet haben, müssen die Teams zum Teil weite Anfahrten zu ihren Einsätzen in Kauf nehmen. Ende des Jahres ist in Baden-Württemberg ein weiterer Test geplant. Wer Interesse hat, an der Aktion teil zu nehmen, kann sich bei den LOKs Andrea Manthey oder Rita Blessing-Großholz melden. Unsere Kontaktdaten findet ihr auf der Homepage des Landesverbandes oder unter www.helfer-auf-vier-pfoten.de. Dort findet ihr auch immer aktuelle Berichte von den Einsätzen der vierbeinigen Helfer. Nachfolgend ein Erlebnisbericht von Cara, der Berner Sennenhündin von Conny Schwesinger, bei ihrem Besuch im Waldkindergarten Weilheim.

Andrea Manthey
LOK Baden-Württemberg

"Ich glaub', ich steh' im Wald…..

… und das meine ich im Ernst! Schon in aller Früh war wieder mal alles anders als sonst. Frauchen packte meinen Rucksack und als ich darin meine rote Helferweste entdeckte, war mir klar, dass wir heute wohl wieder einen Einsatz haben werden. Zu meiner Verwunderung stand schon meine Nachbarshündin Akira, mit Frauchen, ebenfalls in voller Montur, vor unserer Haustüre und dann ging es ab in unser Auto. Akiras erste Fahrt mit mir in unserem Auto. Während der Fahrt schmückte sich unser Auto langsam aber sicher mit weißen Labradorhaaren. Na so was!

Unser Einsatzort, Weilheim a. d. Teck, eine schwäbische Zähringerstadt im Landkreis Esslingen, ist ganz schön weit weg von Starzach und nach einer guten Stunde Fahrtzeit, kamen wir laut Wegbeschreibung an einem Waldstück an. Hier soll ein Kindergarten sein? Nein! Hier muss eine Baustelle sein, denn auf der Seite stand ein Bauwagen. Nur zu komisch, dass es rund um den Bauwagen herum bewohnt aussah. Eine Feuerstelle mit Grill, kleine Holzbänke, Blumentöpfe und eine Solarzelle? Hier muss Zwergenhausen sein…. Oder wohnt hier Pippi Langstrumpf? Plötzlich kamen Geräusche aus dem anliegenden Waldstück. „Oh mein Gott“… die Zwerge kommen! Akira und ich starrten uns an und als unsere beiden Frauchen die vielen kleinen Zwerge und die beiden großen Zwerge begrüßten, war mir klar, dass wir in einem Waldkindergarten gelandet sind. Seeeehr seltsam alles!

Nach einer kurzen Einstimmung und Führung durch den Dschungel des Waldkindergartens, fingen wir mit unserem Projekt an. Die Zwerge hatten schon im Gemeindehaus das Video anschauen können und wussten megamäßig Bescheid. Waldluft muss wohl besonders schlau machen…Nach der Theorie, mit Tuchfühlung an uns beiden geduldigen Hunden, kam der praktische Teil dran. Ich kann Euch sagen, so toll haben sich Kindergartenkinder noch nie verstecken können wie hier! Frauchen, und Akiras Frauchen, rannten jeweils mit vier Zwergen ins Gebüsch und wir staunten nicht schlecht, welch Wald-Wohnlandschaft sich die Zwerge gebaut hatten. Damit wir die Kinder und Frauchen besser finden konnten, kletterte ich auf den Zwergenjägerstand und hielt Ausschau. Das machte Spaß! Die Zeit verflog im Fluge und wir mussten nach über zwei Stunden wieder heimwärts. In diesem Waldkindergarten wären wir alle gerne geblieben. Das ist Natur pur! Einsatz unter freiem Himmel ist einfach toll! Die beiden Erzieherinnen und die zwölf Zwergenkindergartenkinder verabschiedeten sich ganz herzlich mit einem Geschenk, das die beiden Frauchen schon auf der Heimfahrt verspeisten. Hier waren wir bestimmt nicht das letzte Mal. Das ist aber sicher!

Tschüss, Eure CARA“

Bericht und Foto: Conny Schwesinger

Info-Tag Helfer auf vier Pfoten am 28. März

Info-Tag Helfer auf vier Pfoten am 28. März in Friesenheim

Wir haben eine große Nachfrage von Kindergärten, Schulen und Seniorenheime an den Besuchsdiensten der Helfer auf vier Pfoten. Aber wir haben bisher nur 10 geprüfte Teams in Baden-Württemberg. D.h. wir suchen neue interessierte Teams, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten. Die Besuchsdienste der Helfer auf vier Pfoten sind ehrenamtlich und kostenlos. Die Hundehalter müssen nicht Mitglied im DVG sein, sie können auch Mitglied in einem anderen Verein (z.B. Rassezuchtverein) innerhalb des VDH sein.
Jedoch ist nicht jeder Hund für die Besuchsdienste geeignet. Der Hund sollte für den Einsatz ausreichend stress-resistent sein, ruhig, selbstsicher, locker und aggressionsfrei. Weitere Voraussetzungen siehe Einladung.
Bevor ein Team zum Einsatz kommt, muss es einen Verhaltens- und Eignungstest bestehen. Der nächtse Test ist im Juni geplant. Alle Teams, die an dem Test teilnehmen möchten, müssen mit ihrem Hund an dem Info-Tag teilnehmen.

Da wir als Lokale Koordinatoren (LOK) ein großes Gebiet (ganz Baden-Württemberg, teilweise Rheinland-Pfalz und Hessen) betreuen, suchen wir weitere Lokale Koordinatoren, die uns bei der Aktion Helfer auf vier Pfoten unterstützen. Auch die LOKs müssen nicht Mitglied im DVG sein, es reicht eine Mitgliedschaft innerhalb des VDH.

Die Aufgaben der LOK sind:

Wer Interesse hat, uns als LOK bei der Aktion zu unterstützen, ist ebenfalls zu diesem Info-Tag herzlich eingeladen.

Weitere Infos auch unter» www.helfer-auf-vier-pfoten.de

Viele Grüße

Lokale Koordinatoren
Andrea Manthey und Rita Blessing-Großholz

» Einladung zur Veranstaltung [52 KB]
» Anmeldung zur Veranstaltung [30 KB]

Weitere sechs „Helfer-auf-vier-Pfoten“-Teams

Beim Verein der Hundefreunde Friesenheim fand am 11. Oktober in diesem Jahr der zweite Verhaltens- und Eignungstest für
Mensch-Hunde-Teams aus Baden-Württemberg, die sich an der Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ beteiligen wollen, statt. Die „Helfer auf vier Pfoten“ sind kostenlose Hundebesuchsdienste in Schulen, Kindergärten und Altenheime.

Das Royal-Canin-Qualitätssiegel wird nur an ausgewählte, fortlaufend geschulte und immer wieder getestete Mensch-Hunde-Teams verliehen. Von acht gemeldeten Teams haben nur sechs Teams den anspruchsvollen Test, der von der Tierärztin Dr. Frauke Leuschner abgenommen wurde, bestanden. Dies zeigt, dass nicht jeder Hund für diese Einsätze geeignet ist. So muss der Vierbeiner gesund sein, einen Grundgehorsam besitzen und ausreichend stress-resistent sein.
Er sollte ruhig, selbstsicher und aggressionsfrei sein.
Nur so kann er den Eignungstest erfolgreich bestehen. Aber auch an die Hundeführer werden hohe Anforderungen gestellt: er muss ein „Partner“ seines Hundes sein.
Der Hundehalter muss seinen Hund „lesen“ können und Stress-Signale des vierbeinigen Team-Partners rechtzeitig erkennen. Um die vielen Fragen der Kinder bei den Besuchsdiensten beantworten zu können, wird vom Hundehalter ein großes Allgemeinwissen rund um das Thema Hund erwartet.
Der Verhaltenstest beinhaltet eine Vielzahl von Übungen, die den Hund immer weiter im Stresspegel steigern. Es wird der Grundgehorsam des Hundes überprüft sowie seine Reaktionen auf akustische und optische Reize. Auch bei körperlichen Begrenzungen durch einen Rollstuhl oder bei bedrohlichen Situationen darf der Hund nie aggressiv reagieren. Ebenso
wird das Verhalten des Hundes in einer Kindergruppe überprüft. Folgende Teams haben den Test erfolgreich bestanden und warten auf ihre ersten Einsätze als „Helfer auf vier Pfoten“ in Baden-Württemberg:
Sonja Maier mit der Westhighland-White-Terrierhündin „Wicky“ (MV Schwanau)
Conny Schwesinger mit ihren Berner Sennenhündinnen „Cara“ und „Belinda“,
Helge Weiss mit seiner Golden Retriever Hündin „Helloween“,
Christina Ehreiser mit ihrer Berner Sennenhündin „Deila“ und
Ramona Bürkle mit ihrer Labradorhündin „Simba“ (MV Kollnau).

Damit stehen im Landesverband Baden-Württemberg zehn geprüfte Teams für die "Helfer auf vier Pfoten"-Besuchsdienste zur Verfügung.

Zur Unterstützung der Aktion suchen wir weitere Mensch-Hunde-Teams, die sich an den Besuchsdiensten beteiligen möchten. Interessierte Teams können sich bei den lokalen Koordinatoren (LOK) von Baden-Württemberg melden: Rita Blessing-Großholz (Tel. 07824/3506) und Andrea Manthey (07821/22620). Weitere Infos unter: www.helfer-auf-vier-pfoten.de.

Hinten stehend: Prüferin Dr. Frauke Leuschner, LOK Andrea Manthey, Conny Schwesinger, Christina Ehreiser, LOK Rita Blessing-Großholz
vorne sitzend: Ramona Bürkle, Sonja Maier, Helge Weiss

„Helfer auf vier Pfoten“ beim Südwestrundfunk

Die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ wurde am 30. Juli in der SWR-Sendung „Kaffee oder Tee?“ vorgestellt. Dazu hatte man ein speziell ausgebildetes Mensch-Hunde-Team in die SWR-Studios nach Baden-Baden eingeladen: vom Verein der Hundefreunde Friesenheim war Rita Blessing–Großholz mit ihrem Labrador Anjo zu Gast in den Studios. Vor den Probeaufnahmen durfte Anjo das Studio der Sendung erkunden. Gelassen wartete er auf seinen großen Auftritt.

Foto: Andrea Manthey

„Helfer auf vier Pfoten“ Anjo wartet gelassen auf seinen großen Auftritt in der Sendung „Kaffee oder Tee?“

Moderator Jürgen Hörig interviewte Manfred Hoeppner vom Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG) und Rita Blessing-Großholz zu diesem bundesweiten Projekt. Den Kindern soll durch die „Helfer auf vier Pfoten“-Besuchsdienste die Angst vor Hunden genommen werden, aber auch der nötige Respekt vor dem Vierbeiner vermittelt werden.
Die Teams zeigen anhand den „12 goldenen Regeln im Umgang mit dem Hund“, wie sich Kinder gegenüber einem Hund verhalten sollen. So zeigte Frau Blessing-Großholz in der Sendung den beiden Kindern Noah und Simon wie man richtig auf einen Hund zugeht und ihn streichelt.
Kinder sollten nie zu einem Hund hingehen ohne den Besitzer vorher zu fragen, ob sie den Hund streicheln dürfen. Noah und Simon lernten, wie sie Anjo ein Leckerli geben, ohne dass seine Zähne ihre Hände berühren. Die viele Studiotechnik, die grellen Schweinwerfer, die hin und herfahrenden Kameras ließen Anjo unbeeindruckt und er machte seinen Job als „Helfer auf vier Pfoten“ wie gewohnt.